Vorschlag für eine Schützenparkkarte

Schiesstage

Parkzeit

Kosten

Kartengebühr

SG Uster

26

3

78

75

Grütli-FS

20

3

60

55

SV Mönchaltorf

20

3

60

55

SV Wermatswil-Freudwil

4

3

12

15


Als Stadtschützenmeister bin ich Bindeglied zwischen der Stadt Uster und den Schützen-vereinen im Mühleholz und habe dieses Amt neutral auszuüben. Deshalb habe ich auf Grund verschiedener Hinweise, dass die Sportlerkarten für die Schützinnen und Schützen keine Option sind, versucht einen fairen Vorschlag auszuarbeiten.

Es braucht eine Schützenparkkarte die nur an den Schiesstagen gültig ist – Sportler welche die Infrastruktur der Sportanlagen beim Hallenbad benützen können für 200 Franken alle Angebote, und so lange sie wollen, während sieben Tagen benützen!

Schützenkarten sind über den Verein zu bestellen und werden auch über den Verein abge-rechnet. Die Erneuerung erfolgt mit einer Jahresvignette welche über den Verein zu beziehen ist. Pro Verein können jährlich max. vier Gratisjahreskarten bezogen werden. Für je 10 vom Verein abgerechnete Parkkarten kann eine weitere Gratisparkkarte bezogen werden.

Weshalb die Schützen eine Jahreskarte zu einem tieferen Preis als 200 Franken fordern:

-die Schützen haben nur eine Trainingsmöglichkeit pro Woche (2 Stunden!) somit ist der Preis der Jahreskarte (Fr. 200.-) für sie absolut nicht realistisch.

Es ist wohl auch wenig förderlich, der Gemeinde Mönchaltorf oder dem Geschäftsfeld Sport, 200 Franken für eine Parkkarte in Rechnung zu stellen, wenn die tatsächliche Parkdauer max. 60 Stunden (= Fr. 60.-) beträgt.

Dass die Jahreskarte mit dem Hallenbadparkplatz verbunden ist macht überhaupt keinen Sinn, dies muss abgekoppelt werden.

Den Schützen schwebt eine Schützen-Parkkarte vor die max. 75 Franken kosten darf was der Stadt Uster aber letztlich höhere Erträge bringt als wenn jeder die Parkzeit über die Parkuhr bezahlt. Das Argument, man hätte uns zur Belohnung extra die erste halbe Stunde als Gratis-parkzeit geschenkt, ist genau die Krux an der Geschichte: sie zerstört das Vereinsleben und führt letztlich dazu, dass diese längerfristig eingehen. Die Schützen wollen ein kameradschaft-liches Vereinsleben pflegen und keine Mitglieder die rasch eine halbe Stunde in den Schiess-stand rennen und dann, ohne sich um das Aufräumen zu kümmern, wieder verschwinden!

Leider wurde der Vorschlag vom Abteilungsleiter Sicherheit als nicht machbar bezeichnet, da er in der neuen Parkverordnung nicht vorgesehen ist. Ich bin jedoch der Meinung, dass auch nicht Vorgesehenes geprüft und wenn nötig, Aufnahme in der PAVO finden kann.

Paul Gantenbein, Stadtschützenmeister Uster